Wordproject

Bibelwissen aus erster Hand. Selbst gelesen, selbst erkannt.

Was machen wir?

Kaum ein Mann hat die Computerwelt so geprägt wie Steve Jobs. Apple hat die Computerwelt revolutioniert. Vor wenigen Stunden ist Jobs nach langer Krankheit gestorben. Er war ein Genie, ein Visionär, ein Mann, der im richtigen Moment seines Lebens die richtigen Entscheidungen getroffen hat. Ein Mann, der viele Rückschläge erlitt um erneut und noch erfolgreicher aufzustehen.
Ich möchte einige Wort aus einer Ansprache von ihm wieder geben. Wir als Gläubige können viel von diesen Worten lernen.

„Lehre uns unsere Tage richtig zählen, damit wir ein weises Herz erlangen.“ (Psalm 90:12)

“Als ich 17 Jahre alt war habe ich folgendes Zitat gelesen: ‘Wenn du jeden Tag so lebst, als ob es dein letzter wäre, dann wirst du eines Tages sicher richtig liegen.’ Das beeindruckte mich sehr. Und seit diesem Zeitpunkt, seit 33 Jahren hab ich jeden Tag in den Spiegel gesehen und mir folgende Frage gestellt: Wenn heute der letzte Tag in meinem Leben wäre, würde ich das tun, was ich heute vorhabe zu tun? Wenn ich die Frage zu oft mit nein beantworten musste, dann wusste ich, dass ich etwas an meinem Leben ändern muss. Mich zu erinnern bald tot zu sein ist die wichtigste Wahrheit, die mir jemals bewusst wurde. Es half mir, die wirklich wichtigen Entscheidungen im Leben zu treffen. Weil fast alles im Leben, alle großen Erwartungen, aller Stolz, alle beschämenden Versagen verlieren im Angesicht des Todes an Wert. Es bleibt nur das zurück, was wirklich wichtig ist. Sich daran zu erinnern, dass man sterben wird, ist der beste Weg, den ich kenne, um der Schlinge zu entgehen, zu glauben, dass man etwas verlieren könnte. Wir sind bereits nackt, es gibt keinen Grund, nicht seinem Herzen zu folgen.” (Steve Jobs, 2005)

Wir wissen, was uns als Gläubige erwartet. Und doch leben wir oft für ganz andere Werte als für die Ewigkeit. Wir wissen, dass es die beste Sache ist für Christus zu leben. Doch wie oft lassen wir uns von Nebensächlichkeiten ablenken. Gerade wir als Gläubige sollten uns die Frage stellen, was die wirklich wichtigen Dinge in unserem Leben sind. Leben wir für die Ewigkeit, für die ewigen Werte? Im Angesicht des Todes verlieren die meisten Dinge des Lebens an Wert. Deshalb fordert uns schon Mose dazu auf, unsere Tage zu zählen. Welche Dinge stehlen dir deine Zeit? Was hält dich davon ab, ganz für Gott zu leben? Außergewöhnliche Menschen müssen Außergewöhnliches leisten, sagte diese Woche ein guter Freund zu mir. Lasst dich für Außergewöhnliches von Gott gebrauchen!

“Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so lasst uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.” (Hebr 12:1f)

(youtube: Steve Jobs’ 2005 Stanford Commencement Address. frei übersetzt von Chris P.)
http://www.youtube.com/watch?v=UF8uR6Z6KLc&feature=featured

Geschrieben am Donnerstag, 06. Oktober 2011, 14:42 Uhr | 0 Kommentare | anzeigen

„Wer aber tief in das vollkommene Gesetz Gottes, in das Gesetz der Freiheit, hineinschaut und das immer wieder tut, wer nicht vergisst, was er gehört hat, sondern danach handelt, der wird in dem, was er tut, glücklich und gesegnet sein.“ (Jak 1:15)

Was hat Gesetz mit Freiheit zu tun? Ist Freiheit nicht das genaue Gegenteil von Gesetz? Irrtum! Gottes Gesetz ist dazu gedacht uns zu befreien!
Du bekommst ein paar Tage Urlaub und hast beschlossen Sonne, Strand und Meer zu genießen. Das weite Meer lässt dich von Freiheit träumen, die Sonnenstrahlen auf dem Bauch führen zu absoluter Freude. Dein Hobby ist außerdem Tauchen, das gibt dir ein ganz besonderes Gefühl der Freiheit. – Schwerelos schwebst du im Wasser und bewunderst eine bezaubernde Welt auf der anderen Seite des Horizonts. – Zu diesem Zweck, hast du dir eine Taucherausrüstung gekauft. Doch damit deine Freiheit nicht zum Tod wird, gibt es ein paar Regeln: niemals alleine tauchen, genügend Sauerstoff in den Behältern, Zeit und Wassertiefe im Auge behalten, nicht zu schnelles Auftauchen (Taucherkrankheit)… Das Leben ist voller Regeln, damit es lebenswert ist. In der Mittagshitze solltest du eine gute Sonnencreme verwenden, damit du statt gesunder Bräune, nicht verbrannt wirst. Bei hohem Wellengang muss man auf die Strömungen im Meer achten, um nicht zu ertrinken. Zum Glück gibt es auch noch ein Gesetz gegen Stehlen, sonst müssten wir ständig Angst um unsere Wertsachen haben. Wir haben Angst, weil sich manche nicht an die Regeln halten. Du siehst also: Gesetze sind dazu da, Freiheit und Freude zu schenken.

Genau so ist es mit Gottes Wort. Manche Regeln scheinen im Moment beengend zu sein. Du verstehst manche Ordnungen in der Bibel einfach nicht. Aber Gott ist der Gesetzgeber. Er hat sich genau überlegt, was gut für uns ist. Er will das Beste für dich. Deshalb führt Gottes Gesetz gelebt zur Freiheit und Freude.

Bitte lies dazu noch die erste Antwort von Thomas Niederseer. Was er schreibt ist sehr wichtig. Mein Eintrag könnte ansonsten falsch verstanden werden. Wir müssen immer einen Ausgleich in unserem Leben finden zwischen dem was Gott in uns tut, und die eigene Verantwortung, die wir vor Gott haben.

lG Chris

Geschrieben am Mittwoch, 28. September 2011, 11:14 Uhr | 1 Kommentar | anzeigen

“Denn wie die Leiden des Christus mehr als genug über uns ausgeschüttet werden, so überaus reich ergießt sich auch der Trost über uns, den wir durch Christus empfangen.” (2.Kor 1:5)

Nicht nur gottlose Menschen, gerade oft Gläubige, machen viel Leid durch. Paulus und Timotheus waren so stark in Bedrängnis, dass sie am Leben verzweifelten (2.Kor 1:8). Wie ist das möglich, wo sie doch für Christus unterwegs waren? Heute sterben mehr Menschen als Märtyrer für Christus, als in Zeiten der Verfolgung im römischen Reich. In vielen Ländern machen Gläubige um Christus willen sehr viel Leid durch. Jesus hatte schon vorausgesagt, dass es uns gleich gehen würde, wie ihm (Vergl. Joh 15:18ff). Doch Leid muss nicht nur wegen Christus sein, Leid kann viele Gründe haben. Krankheit, Einsamkeit, Schmerz und Tod sind ein Teil dieses Lebens.

Als ich 19 Jahre alt war, verlor ich meinen Bruder in einem Autounfall. Das war ein großer Schmerz für unsere Familie. Doch gerade in diesem Schmerz durften wir den Trost von Christus am deutlichsten spüren. Ein Mann hatte einen Traum: Er ging Hand in Hand mit Christus einen Sandstrand entlang. Als er auf dem Weg zurückblickte, bemerkte er, dass ausgerechnet in den schwierigsten Zeiten seines Lebens nur eine Fußspur zu sehen war. Er fragte: warum, hast du mich gerade in meiner größten Not in Stich gelassen? Jesus antwortete: der Grund warum du nur eine Fußspur siehst ist, weil ich dich durch diese Zeiten getragen habe.

Gottes Segen,
Chris

Geschrieben am Dienstag, 20. September 2011, 16:56 Uhr | 1 Kommentar | anzeigen